Tierseuchenrechtliche Anordnung des Landesuntersuchungsamtes RLP

Das die Afrikanische Schweinepest (ASP) vor einiger Zeit in Belgien ausgebrochen ist hat sich wohl inzwischen herumgesprochen.

Die Entfernung vom Ausbruchsort zur rheinland-pfälzischen Grenze beträgt nur noch 45 km. Wer sich bewusst macht, welche Strecken Wildschweine in kurzer Zeit zurücklegen können, dem ist der Ernst der Lage sicher klar.

Bei einem Ausbruch der ASP ist es wichtig, diesen so schnell wie möglich zu erkennen und zu lokalisieren. Je früher die dann notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden, desto besser. Dafür sind die Behörden aber auf die Mithilfe der Jägerschaft angewiesen, bzw. die Jägerschaft ist zur Mithilfe verpflichtet!

Auf der folgenden Verlinkung findet Ihr die Anordnung.

https://lua.rlp.de/fileadmin/lua/Downloads/Tiere/Anordnungen/18_11_08_KSP-ASP-Anordung_Monitoring_konsolidierte_Fassung.pdf

Wichtig! Die Anordnung verpflichtet uns nicht nur zur Beprobung. Bei Fallwild muss auch der Fundort markiert werden und die Geodaten müssen übermittelt werden.